Ende einer Freundschaft

Ich dach­te, unse­re Freund­schaft hält ein Leben lang,
ich dach­te, das nichts und nie­mand zwi­schen uns kom­men kann.
Du warst da, wenn es mir schlecht ging,
du warst die, die mich mit offe­nen Armen emp­fing,
Du hör­test mir zu, wenn ich nicht mehr woll­te,
sag­test mir, dass ich nicht auf­ge­ben soll­te.
Doch manch­mal kommt es anders als man denkt,
für die Lie­be hast du mich aus dei­nen Leben ver­drängt.
Vor einer Ent­täu­schung woll­te ich dich bewah­ren,
statt­des­sen muss­te ich Ableh­nung von dir erfah­ren.
Du ver­steckst dich hin­ter Arbeit, Mann und Kind,
so das sich immer eine Aus­re­de für dich find’.
Inzwi­schen ist es gewor­den sehr still,
nur sel­ten einer fragt, ob man sich tref­fen will.
Schon lan­ge dach­te ich, so muss ich geste­hen,
irgend­wann wer­den wir schwei­gend anein­an­der vor­über­ge­hen.
Irgend­wann wer­den wir uns wie Frem­de in die Augen sehen,
und irgend­wann ist bereits gesche­hen.


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